Arbeitsplatten aus Granit/Naturstein

Arbeitsplatten aus Granit/Naturstein

Servus liebe Leser!

Heute wird es um das Thema Arbeitsplatten aus Granit/Naturstein gehen.

Bei der Küchenplanung kommt früher oder später das Thema Arbeitsplatte auf. Als allererstes sollte man sich über das Material für die Arbeitsplatte Gedanken machen. Grob gesagt werden derzeit hauptsächlich folgende Materialien als Arbeitsplatte eingesetzt:

– Schichtstoffplatte

– Naturstein

– Elementstein (auch Kunststein, Quarzstein oder Silestone genannt)

– Keramik

– Glas

– Massivholz

– Corian (Mineralwerkstoff)

In diesem Beitrag möchte ich das Thema Naturstein mal genauer besprechen. Denn Naturstein bietet ein super Preis-Leistungsverhältnis und hat in der Praxis viele Vorteile, wie wir noch sehen werden.

In diesem Beitrag wird es um folgende Fragen gehen:

– Was kostet Naturstein eigentlich?

– Welche Arten von Stein eignen sich für die Küche?

– Was muss man bei der Küchenplanung beachten? (Länge, Gewicht, Ausschnitte)

– Kann man auf jede Küche (nachträglich) eine Stein-Arbeitsplatte drauf machen?

– Was ist eine Designkante/aufgesetzte Kante?

– Die Steinplatte in meiner Küche sieht anders aus als das Muster im Küchenstudio, warum?

Was kostet Stein?

Zuerst stellt sich natürlich die Frage: Was kostet mich so eine Steinplatte überhaupt? Arbeitsplatten aus Stein gibt es in verschiedenen Preiskategorien und es kommt auch darauf an wie der Stein bearbeitet ist. Dabei hängt viel davon ab wie selten der Stein ist und wo er abgebaut wird. Die hellen Granitsorten mit starker Maserung (Sorten „Bianco Sardo“ oder ähnliche) beispielsweise kommen häufig aus Italien und werden dort in großen Mengen abgebaut, so dass sie entsprechend günstiger sind als beispielsweise ein „Shivakashi“ aus Indien. (Übrigens: Die Bezeichnung der Steinsorten kann je nach Anbieter variieren, auch wenn es sich um den gleichen Stein handelt!)

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Der Preis für eine Arbeitsplatte aus Naturstein beginnt ganz grob gesagt bei ca. 280-350 Euro pro Laufmeter (bei 60cm Tiefe und 2-3cm Stärke) und kann bei seltenen Steinsorten bis zu 600 Euro / Meter oder mehr reichen (nach oben gibts ja bekanntlich keine Grenzen ;)). Dazu müssen immer die Preise für die Bearbeitung gerechnet werden, also für die Ausschnitte und die zusätzliche Kantenbearbeitungen (beispielsweise auf der Rückseite einer Insel). Hier ist wichtig zu wissen, dass gefräste Ausschnitte für flächenbündige Kochelder oder Spülen teuere sind, als „normale“ gesägte Ausschnitte für aufgesetzte Kochfelder und Spülen. Die Ausschnitte für Unterbau-Spülen sind ebenfalls teuer, da hier die sichtbare Kante über der Spüle zusätzlich bearbeitet werden muss. Auch Schrägschnitte oder Lochbohrungen für eine Armatur (Wasserhahn) werden meistens extra berechnet.

Hin und wieder bieten Küchenstudios Arbeitsplatten aus Stein zum Sonderpreis an. Diese Aktionen sind meist zeitlich begrenzt und hier kann man oft richtige Schnäppchen machen. Aber Vorsicht: Eine Küchenplanung mit einer Stein-Arbeitsplatte hat auch ihre Tücken, der Küchenplaner sollte sich auf jeden Fall mit dem Material auskennen (siehe „Was muss man bei der Küchenplanung beachten?“).

Welche Steinarten eignen sich?

Immer wieder wird von einer „Mamor-Platte“ gesprochen. Von Marmor in der Küche würde ich generell abraten und der Grund ist ganz einfach: Marmor ist kalkhaltig und Kalk reagiert auf Säure. Kommt Essig oder Zitronensaft auf die Platte und kann dort eine Weile „einwirken“, dann frisst sich die Säure buchstäblich in die Arbeitsplatte. Marmor mag ein wunderschönes Material sein, aber wirklich praktisch ist er in der Küche auf Dauer nicht. Beton wird in letzter Zeit auch immer wieder erwähnt. Von diesem Material bin ich allerdings ebenfalls nicht überzeugt: Die Überfläche ist nicht geschlossen und dementsprechend nicht so hygienisch. Die Kanten sehen bei Beton oft gar nicht schön aus und außerdem sind Betonplatten enorm schwer, was die Monteure an ihre Grenzen bringen kann. Beton mag „in“ sein und stylisch aussehen, aber ich finde als Arbeitsplatte für die Küche ist er eigentlich nicht geeignet (dann lieber eine Keramik-Platte in Beton-Optik, wobei die ziemlich teuer sind). Vorsicht auch bei Arbeitsplatte aus Schiefer: Die sind ziemlich anfällig für Kratzer, auch wenn es sich um einen Stein handelt.

Elementstein / Kunststein ist ebenfalls eine gute Alternative, er besteht oft aus Gesteinsmehl (Quarz), Harz und Farbpigmenten und hat ähnliche Eigenschaften wie der Granit. Meisten ist er jedoch etwas teuerer als Granit, weil er extra hergestellt werden muss. Der Vorteil bei Kunststein sind besondere Farben, die so in der Natur nicht vorkommen, beispielsweise ein reines einheitliches Weiß oder auch ein knalliges Rot mit Glitzereffekten.

Generell ist natürlich der Granit auch ein klasse Stein für die Küche. Man muss aber immer bedenken, dass er die Säure nicht mag. Man sollte da schon sehr mit seiner Sauberkeit hinterher sein und auch beim schneiden immer ein Brettchen unterlegen. Es empfiehlt sich ebenfalls nicht einen direkt heißen Topf auf die Arbeitsplatte zu stellen, dort könnten nämlich Spannungsrisse entstehen, weil heiß auf kalt trifft.

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Was muss man bei der Küchenplanung beachten?

Immer wieder taucht die Frage auf wie dünn eine Steinplatte sein darf. Gerade in moderne Küchen oder auch bei grifflosen Küchen, geht der Trend zum immer dünneren Platten. Obwohl diese feine Optik sehr schön aussehen kann, muss man auf die Grenzen des Materials achten. Bei vielen Granitsorten ist bei 3cm Stärke Schluss, andere Sorten lassen sich auch in 2cm Stärke herstellen. Ausschlaggebend ist das Bruchrisiko, was eben je nach Steinsorte variiert. Wenn die Platte mehr als 2 oder 3cm dick sein soll, dann wird sie mit einer „Designkante“ versehen, wodurch sie optisch sogar bis zu 10cm dick (oder sogar noch dicker) aussehen kann.

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Besonders schön ist die Option eine Spüle oder ein Kochfeld flächenbündig einzubauen. Dazu werden Ausschnitte in den Stein gefräst, die genau für ein bestimmtes Kochfeld/Spüle vorgesehen sind, so dass es „im“ Stein sitzt und keine lästige Kante entsteht. Sieht edel aus und ist auch praktisch – aber eben auch teuerer 😉 Außerdem lässt sich das Kochfeld später nicht beliebig austauschen und auch die Silikonfuge rund um das Kochfeld/Spüle muss nach ein paar Jahren wieder erneuert werden.

Damit die Platte sauber an der Wand sitzt und nach hinten „dicht“ ist, sollte auf jeden Fall eine Wischleiste (auch „Wandabschlussprofil“) eingeplant werden. Dieser dünne Streifen aus Stein (meist 4-8cm hoch) deckt kleine Spalte ab, die hinter der Arbeitsplatte entstehen können und sorgt dafür, dass keine Feuchtigkeit hinter die Schränke gerät, auch wenn man mal etwas wilder kocht ;).

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Wenn eine Steinplatte eine geringe Auflagefläche hat oder als Barplatte echt verwendet wird, dann besteht ein erhöhtes Bruchrisiko und die Platte muss evtl. mit Winkeln oder Unterkonstruktionen versehen werden, damit sie stabil ist.

Es ist wichtig zu wissen, dass Arbeitsplatten aus Stein eine maximale Länge haben, die nicht ohne Weiteres überschritten werden kann. Das hat verschiedene Gründe und der wichtigste ist wohl das Bruchrisiko. Auch das Gewicht der Platte wird irgendwann zu hoch, so dass die Monteure sie nicht mehr tragen können. Die maximale Länge variiert je nach Steinsorte und Anbieter, aber spätestens bei 230 – 280cm ist meistens Schluss. Bei einer Insel mit 3 Metern Länge sollte man sich also damit anfreunden, dass die eine Fuge in der Steinarbeitsplatte zu sehen ist. Bei gesägten Ausschnitten kann die Fuge allerdings auch durch den Ausschnitt laufen, so dass sie weniger auffällt.

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Oft wird eine Arbeitsplatte aus Stein auch erst nachträglich auf eine bestehende Küche montiert. Hier lohnt es sich zu schauen ob meine Küche eine solche Platte auch „aushält“. Sehr günstige Schränke können bei einer schweren Platte schon mal an ihre Grenzen kommen. Im Zweifelsfall sollte man beim Möbelhersteller nachfragen!

Wie sieht die Kante aus?

In einem anderen Beitrag steht ja schon einiges über den Aufbau von Steinparbeitsplatten (Link)

Handelt es sich um eine massive Steinplatte, dann wird die Kante so bearbeitet wie auch die Platte selbst. Wenn die Arbeitsplatte zum Beispiel poliert ist, wird die Kante ebenfalls poliert (hier gibt es einen Beitrag über die Unterschiede zusichern poliert / satiniert / geflammt & gebürstet). Bei der Bearbeitungsart „geflammt & gebürstet“ kann die Kante einer massiven Platte allerdings nicht auch geflammt und gebürstet werden, was technische Gründe hat. In diesem Fall wird eine massive Platte dann an der Kante meist poliert oder matt geschliffen.

Bei einer „Designkante“ sieht das schon wieder anders aus. Die Designkante gibt es in allen Bearbeitungsarten und sie wird nachträglich aufgesetzt, was allerdings kaum sichtbar ist (auf den ersten Blick fast nicht von einer massiven Platte zu unterscheiden!). Der Vorteil einer Designkante ist, dass die Platte optisch bis zu 8cm oder sogar 10cm dick aussehen kann, ohne dass das Gewicht zu hoch wird.

Warum sieht meine Arbeitsplatte anders aus als das Muster im Studio?

Granit ist nun mal ein Naturprodukt und die Natur lässt sich hier keine Vorschriften machen, dass jeder Steinblock gleich aussieht. Es gibt gerade bei den Steinen mit einer stärkeren Maserung oft ganz starke Unterschiede von Block zu Block. Damit muss man einfach leben oder wenn es sich um eine teure Steinplatte handelt, dann kann man manchmal auch ein Blockmuster anfordern. Das bedeutet, dass man ein kleines Stück von genau dem Steinblock bekommt, aus dem nachher die Arbeitsplatte gefertigt wird. Das ist allerdings aufwendig und bei einer kleinen Platte aus dunklem Stein auch überhaupt nicht notwendig, aber wenn die Platte mehrere Tausend Euro kostet und eine spezielle Maserung haben soll, dann kann es sich auf jeden Fall lohnen nach einem Blockmuster zu fragen.

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gleicher Stein –> schaut aber ganz anders aus 😉

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So das wars erst einmal zum Thema Arbeitsplatten aus Stein. Wie immer gilt: Bei Fragen zum Thema schreibt mir einfach.

Ihr sucht noch das passende Küchenstudio für Euch? Dann schaut mal beim Team vom Kitchenadvisor vorbei 🙂 Die helfen Euch mindestens genau so gut, wie ich 🙂

Küchen-Info Kooperation mit Kitchenadvisor

Euer Marcel 🙂

15 Kommentare zu “Arbeitsplatten aus Granit/Naturstein
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  1. Hallo,
    wir planen unsere Unterschränke in unserer neuen Küche (U-Form) mit weißen Hochglanz- Glasfronten. Wir tun uns aktuell schwer, ob wir eine Arbeitsplatte im klassischen Nero Assoluto in der Ausführung „hochglanz“ zu bestellen oder Nero Assoluto mit einer satinierten Oberflache. Was wird denn hier empfohlen?

    Gruß Michael

    1. Hallo Michael,
      an sich ist es wirklich Geschmackssache. Ich empfehle meinen Kunden aber immer, wenn die Küche schon hochglänzend ist, dass die Arbeitsplatte dann in satiniert genommen wird. Mir persönlich wäre es sonst auch zu viel Glanz.

      Beste Grüße aus München
      Marcel

  2. Hallo, ich habe eine 3-cm-dicke Granitarbeitsplatte in der Küche. Bisher hatte wir eine 4-Loch-Armatur. Möchte dies änder. Daher meine Frage: kann man die Zuviel gebohrten Löcher auch wieder schließen?
    Würde mich sehr über Hilfe freuen.
    anastasie

    1. Hallo Anja,

      kleine Löcher/Macken lassen sich mit einem speziellen Verfahren schließen. Größere Lochbohrungen, wie bei einer Armatur eher weniger. Bei dem anderen Verfahren wird die Lücke mit dem gleichen Material aufgefüllt und versiegelt. Bei größeren Lochbohrungen funktioniert dieses Verfahren nicht, daher sehe ich selbst keine Möglichkeit diese wieder zu schließen. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst – würde ich einfach mal einen Steinmetz anrufen und um Rat fragen, da hast du 100% Gewissheit.

      Viele Grüße

      Marcel

  3. Hallo ich bin jetzt nicht so wirklich schlauer, aber wenn ich das jetzt richtig gelesen habe sind 2cm Natursteinplatte (Granit) mit Trägermaterial auf 4cm Optik an stabilität ok? Oder sollte man doch lieber 4cm nehmen?

    1. Ja, diese sind von der Stabilität her super – die Bruchgefahr ist dadurch auch minimiert. 4cm massiv kauft man eigentlich kaum noch, da diese 1. teuer ist und 2. auch brutal schwer zum händigen vor Ort.

      Gruß Marcel

  4. Hallo wir haben eine Granit Arbeitplatte in der Küche.
    In den dunklen Stellen des Granits sind Risse gebildet und die ganze Arbeitplatte ist rau geworden.
    Der Steinmetz sagt dass es für Granit normal ist. Ich kann es aber nicht akzeptieren.
    Haben Sie vielleicht ienen Tipp geben, ob wir den Anspruch auf die Gewährleistung haben.
    Danke.
    Freundliche Grüße
    Elena

        1. … Dann sollte auf dieser Arbeitsfläche definitiv keine raue Stelle entstehen. Da solltst du nochmal auf eine Ausbesserung hinweisen.

          Grüße
          Marcel

  5. Hallo,
    der Herr aus einem Küchenstudio hat uns erzählt, dass gute Steinplatten auf einem Trägersystem eingebaut werden, damit sie stabiler sind. Günstige Variante wäre die ohne einem Trägersystem, also nur aus Stein. Wie wollten nämlich eine Granitarbeitsplatte, die mindestens 3 cm dick sein sollte und die, die er uns verkaufen möchte hat eine Dicke von 1,5 cm und Rest eben eine Unterbaukonstruktion. Sind ziemlich ratlos… Stimmt das, was er sagt? 1.5 cm sind aber ganz schön dünn. Von vorne würde man aber denken, dass sie dicker ist, da das Trägersystem ja nicht zu sehen sein wird.
    Bitte um eine Antwort.
    Freundliche Grüße
    S. Jedek

    1. Guten Morgen Herr Jedek,

      also wenn man 3cm haben möchte, würde ich definitiv darauf achten, dass die gesamte Materialstärke sich auf mindestens 2cm bezieht. Dann haben wir trotzdem noch 1cm Differenz, die mit einer Unterkonstruktion „aufgefüllt“ wird. Wenn der Stein an sich nur 1,5cm stark ist, ist dies schon etwas dünn und wird nur aus Kostengründen so gefertigt. Auch bei meiner Variante, wird vorne der Stein sozusagen „umgeklappt“ heißt bei vielen Herstellern oder Anbietern, dann „Designkante“ (Bild mit dem „Steinklotz“) Also hier bitte keine Kosten scheuen und dem Verkäufer sagen, dass Sie einen 2cm massiven Stein wünschen mit einer Designkante auf 3cm Stärke.

      Viele Grüße aus dem sonnigem München

      Marcel

      1. Hallo,

        ich habe ein komplexeres Problem und würde mich über Ihren Rat freuen.

        Wir haben eine hochpreisige Keramikplatte mit einer Stärke von 1 cm und über 3 m Länge (2 Stücke) von einem Küchenhändler bekommen. Er hat diese nicht vom Premiumküchenhersteller (Si****ic) , sondern von einem Steinmetz bezogen. Wir haben nun festgestellt, dass die Platte direkt auf den Unterschränken ohne zusätzliche Trägerplatte aufgelegt wurde. Nun biegt sich die Platte beim 90iger Kochfeld (120iger Schrank) und an vielen Stellen klingt es hohl, wenn man auf die Platte klopft. Auch die Stossksnte ist nicht in Waage. Auf Nachfrage sagt der Küchenhändler (einer Premiummarke), dass bei NICHT grifflosen Küchen aufgrund des fehlenden C-Profils keine Trägerplatte mehr zwischen Korpus und Keramikplatte passt und außerdem die Korpusschränke schon werkseitig verstärkt seien (Ca 10 cm breite Spanplattenstreifen am Rand). Das finde ich nicht überzeugend, denn entweder braucht man grundsätzlich eine Trägerplatte bei 1cm Material, oder eben nicht.

        Eine Gehrungskante wurde auch nicht gemacht, sondern es wurde einfach nur poliert, sodass die vordere ArbeitsflächenKante nun anders als die marmorierte Oberfläche ausschaut.

        Bei dem Stoß zwischen den beiden Teilen der Platte hat sich eine Rille in der Silikonfuge gebildet. Beim Wischen zum Becken bleiben entsprechend Reste in der Stossrille. Ein Stoß bei der Spülbeckenöffnung wäre vermutlich besser gewesen.

        Wäre auch Epoxidkleber besser als Silikon gewesen, um die Platten unauffällig zu verbinden?

        Würden Sie sagen, dass die Umsetzung sich fachmännisch anhört?

        1. Hallo Marco,

          habe mich heute mal bei meinem Steinmetz informiert. Ich selbst verkaufe meistens nur die 2cm Stärke, daher musste ich selbst auch etwas recherchieren. Es gibt tatsächlich 2 Varianten, wie man diese Arbeitsplatte herstellen kann. Die erste ist diese, wie Sie bei Euch verbaut worden ist. Preislich günstiger, aber auch mit gewissen Problemchen nach einer Weile. Da dies bei Euch auch vorgefallen ist, wurde mir direkt empfohlen eine 6mm Starke Keramik mit Unterbau zu nehmen, so dass man mit dieser dann auf 1cm Stärke kommt. So hat man auf der kompletten Länge überall eine Unterfütterung, die genau solche Probleme wie „verbiegen“ etc. vermeiden. Vorne die Kante wird dann „umgelegt“ und nicht einfach nur poliert. Bei eurer Keramik-Arbeitsplatte wurde ohne Euer Wissen die günstigere Variante bestellt. Da würde ich definitiv nochmal nachhaken und auf die Garantie hinweisen.

          Ich hoffe, dass Euch dies etwa weiter hilft.

          Viele Grüße aus München
          Marcel

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